Wer durch die Setups deutscher Streamer geht, findet erstaunlich wenige Webcams. Die meisten zeigen ihr Gesicht über eine Systemkamera — und die stammt in unserem Katalog in der großen Mehrheit der Fälle von Sony. Unter den Streamern und YouTubern ist allein die Alpha 6400 bei 13 Creatorn erfasst, die Alpha 7 III bei 23, die ältere Alpha 6000 bei 21.
- 01 Sony Alpha 7 III Vollformat-Systemkamera 23Creator Ansehen →
- 02 Sony Alpha 6000 Systemkamera im APS-C-Format 21Creator Ansehen →
- 03 Sony Alpha 6400 APS-C-Systemkamera 13Creator Ansehen →
- 04 Sony ZV-E10 APS-C-Systemkamera für Video 10Creator Ansehen →
- 05 Sony Alpha 7 IV Vollformat-Systemkamera 7Creator Ansehen →
- 06 Sony Alpha 7S III Vollformatkamera für Video 5Creator Ansehen →
- 07 Panasonic Lumix DC-GH5 Systemkamera im Micro-Four-Thirds-Format 4Creator Ansehen →
- 08 Sony Alpha 5100 Sehr kompakte Systemkamera 4Creator Ansehen →
- 09 Sony Alpha 7C Kompakte Vollformatkamera 3Creator Ansehen →
- 10 Sony Alpha 6600 APS-C-Systemkamera mit großem Akku 2Creator Ansehen →
Warum eine Systemkamera statt Webcam
Der sichtbarste Unterschied ist der unscharfe Hintergrund. Ein großer Sensor und ein lichtstarkes Objektiv lösen das Gesicht vom Raum, und genau dieser Look ist es, den Zuschauer mit professionellen Streams verbinden. Dazu kommt das Verhalten bei wenig Licht: Wo eine Webcam rauscht, bleibt das Bild einer Systemkamera ruhig.
Warum ausgerechnet Sony
- Sauberes HDMI-Signal: Die Kameras geben das Bild ohne eingeblendete Anzeigen aus — Voraussetzung für die Nutzung als Facecam.
- Autofokus mit Augenerkennung: Das Gesicht bleibt scharf, auch wenn man sich im Stuhl bewegt.
- Großer Gebrauchtmarkt: Ältere Modelle wie die Alpha 6000 sind günstig zu bekommen und reichen für eine Facecam in Full HD völlig.
- Viele passende Objektive: Für den Sony-E-Anschluss gibt es lichtstarke Weitwinkel von Fremdherstellern, etwa das Sigma 16 mm f/1.4, das bei 12 Creatorn erfasst ist.
Was du zusätzlich brauchst
Eine Systemkamera ist keine Webcam. Damit sie im Stream läuft, braucht es weitere Teile — und genau die unterschätzen viele beim ersten Kauf.
- Eine Capture Card oder einen Capture-Stick, der das HDMI-Signal in den Rechner bringt. Der Elgato Cam Link 4K ist bei 11 Creatorn erfasst.
- Einen Dummy-Akku mit Netzteil. Mit normalen Akkus hält keine Kamera einen langen Stream durch.
- Ein lichtstarkes Weitwinkel. Das Kit-Objektiv ist für eine Facecam am Schreibtisch meist zu lichtschwach und zu eng.
- Licht. Auch die beste Kamera sieht ohne eine weiche Lichtquelle von vorn flach aus.
Die günstige Abkürzung
Wer keine Capture Card anschließen will, kann zu einer Kamera greifen, die sich direkt per USB als Webcam anmeldet. Die Sony ZV-E10 — bei 10 Creatorn erfasst — kann das ohne Zusatzgerät, verzichtet dafür aber auf einige Möglichkeiten des HDMI-Wegs. Für den Einstieg ist das trotzdem der einfachste Weg zur Systemkamera-Optik.