Ratgeber · 6 Min. Lesezeit · Stand 14.08.2026

Streaming-PC: worauf es 2026 wirklich ankommt

Der Zweit-PC ist für die meisten Setups ueberfluessig geworden. Das ändert die ganze Rechnung.

Früher galt: wer streamen und spielen will, braucht zwei Rechner. Moderne Grafikkarten haben eigene Videöncoder, die das Kodieren übernehmen, ohne die Spieleleistung nennenswert zu beeinflussen. Damit ist die Zweit-PC-Frage für die allermeisten erledigt.

Grafikkarte

Für Streaming zählt der Encoder, nicht die Rohleistung. Der Encoder ist innerhalb einer Kartengeneration weitgehend identisch - ein mittleres Modell streamt genauso gut wie das Spitzenmodell. Mehr Geld kaufst du für das Spiel, nicht für den Stream.

Prozessor

Hier trennen sich zwei Wege. Reines Spielen profitiert von Prozessoren mit großem Zwischenspeicher. Videoschnitt profitiert von vielen Kernen. Wer beides macht, fährt mit einem ausgewogenen Modell aus der oberen Mittelklasse am besten.

Arbeitsspeicher

32 GB sind die sinnvolle Größe, sobald Spiel, Streaming-Software, Browser mit vielen Tabs und ein Schnittprogramm gleichzeitig offen sind. 16 GB reichen für reines Streaming noch, werden beim Schnitt aber schnell eng.

Speicherplatz

Der Punkt, den fast alle unterschätzen. Rohmaterial in hoher Auflösung füllt Festplatten sehr schnell. Plane von Anfang an eine getrennte, große SSD nur für Aufnahmen ein.

Lautstärke

Ein oft übersehener Faktor: dein Mikrofon nimmt jeden Lüfter mit auf. Eine leise Kühlung ist deshalb kein Komfort, sondern Teil der Tonqualität.

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